Sportfotografie leicht gemacht

Schieße mit unseren Tipps tolle Sportfotos und verewige sie auf hochwertigen Pixum Fotoprodukten!

Sportfotografie - Tipps für dynamische Fotos

In der Sportfotografie stehen Fotografen vor zahlreichen Herausforderungen. Nicht zuletzt macht das hohe Tempo gute Bilder schwierig. Profi-Fotograf Martin Krolop erklärt Dir, wie das richtige Setting für das Sportshooting aussehen sollte und gibt Tipps, worauf es ankommt, damit Du den richtigen Moment fotografisch festhalten kannst.

Profi-Tipp zum Setting: ein ausgeklügeltes System aus Blitzen

Die Sportfotografie birgt eine große Herausforderung für Fotografen: Neben der notwendigen Technik - zum Beispiel leistungsstarke Objektive - spielt auch die Erfahrung eine große Rolle, wenn Du gewisse Sportarten fotografieren willst. Auch eingehendes Wissen über den Sport kann recht nützlich sein: Wenn Du beispielsweise weißt, wann der Ball beim Volleyball-Spiel am ehesten direkt am Netz erscheint, lässt sich dieses Bild leichter und schneller aufnehmen.

Um die perfekten Sportfotografien zu machen, muss vor allem die Bereitschaft und die Lichtverhältnisse stimmen. Idealerweise finden Sportveranstaltungen draußen bei Sonnenschein statt. Wo Sonne ist, ist aber auch Schatten und Gegenlicht. Letzteres kann mit einem Platz vermieden werden, bei dem die Sonne in Deinem Rücken liegt. Dabei hat jeder Sportfotograf so seine eigenen Tricks, am Anfang kann auch erst einmal die Belichtungsautomatik weiterhelfen.

Bei bewölktem Himmel muss man sich um hartes Licht nicht sorgen; erst wenn es regnet, wird es schwierig. Dann gilt es vor allem, die Kamera zu schützen, dazu sollte man einen Regenschutz dabei haben.

Blitzen kann Gegenlicht ausgleichen und auch bei schlechten Lichtsituationen wie in einer Sporthalle hilfreich sein. Weil es die Sportler jedoch ablenkt, ist es oft verboten. Das sollte man vorab herausfinden. Blitzen ist außerdem nur sinnvoll, wenn man auch nah genug an der fotografierten Person dran ist. Möchtest Du den Hintergrund so weit wie möglich ausblenden und den Sportler in den Vordergrund stellen, ist ein ausgeklügeltes Setting notwendig, das sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Blitze zusammensetzt:

  • Waben und Engstrahler, die die Sportler von hinten anstrahlen,
  • eine leicht unterbelichtete Softbox, die für etwas Licht seitlich der Kamera sorgt sowie
  • ein Aufsteckblitz, der schnelle, saubere Ergebnisse garantiert,

sind das Erfolgsrezept für gelungene Sportfotos. Natürlich muss ein anfänglich aufgebautes Set-up auch in bestimmten Situationen verändert und den Umständen angepasst werden - eine Selbstverständlichkeit für einen professionellen Sportfotografen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass während des Shootings ein fünfter Blitz ergänzt wird, um das Ergebnis zu perfektionieren.

So schaffst Du lebendige Aufnahmen

Sportfotos leben von schnellen Bewegungen, Anspannung, Kraft und Muskeln in Action. Achte darauf, dass Du bei gutem Licht fotografierst. Mit der richtigen Einstellung lassen sich Sportfotos auch in einer dunkleren Umgebung realisieren - kleine Unsauberkeiten oder Lichtreflexe im ansonsten dunklen Hintergrund lassen sich aber bei der Sportfotografie nicht vermeiden.

Möchtest Du Deine Fotos nicht während eines geplanten Shootings, sondern aus der Situation heraus aufnehmen, musst Du Deine Kamera im Vorfeld gut auf die jeweilige Sportart vorbereiten. Besonders bei schnellen Sportarten sind ein schneller Autofokus und ein gutes Objektiv essentiell für gute Sportfotografien. Auch die richtige Brennweite muss erst einmal gefunden werden. Diese schwankt je nach Sportart:

  • Bei einem großen Spielfeld wie beim Fußball fotografierst Du sicherlich mit einer Brennweite von mindestens 200mm. Besser geeignet sind sogar 300mm, je nach Sensorgröße (und der damit verbundenen, fiktiven Brennweitenverlängerung, die eigentlich nur ein Bildausschnitt/Crop ist) können sogar 400mm ideal sein.

  • Anders ist es zum Beispiel beim Volleyball, wo Du viel näher an die Sportler herankommst. Da gelingen Dir gute Aufnahmen schon bei einer Brennweite ab 70mm. Benutzt Du größere Brennweiten ab 300mm aufwärts, kannst du beispielsweise einen Spieler in Aktion am Netz formatfüllend ablichten.

  • Probier ruhig mehrere Einstellungen und Blickwinkel aus und werde kreativ! Mit einem gute Auge für die Situation gelingen Dir nach kurzer Zeit definitiv einige scharfe und dynamische Bilder, die Du stolz Deinen Freunden und Deiner Familie präsentieren kannst.

Als Fotograf solltest Du außerdem immer im Hinterkopf haben, was Du später durch die Nachbearbeitung am PC noch anpassen kannst - und diese Möglichkeiten auch ausschöpfen. So lassen sich die Helligkeit, der Kontrast oder auch die Farbsättigung im Nachhinein noch verändern - zum Beispiel direkt in der Pixum Fotowelt Software oder der Pixum Fotowelt App.

Für jedes Setting den richtigen Kameramodus wählen

Verschlusszeit und Blende sind wesentliche Gestaltungselemente eines Bildes, von deren Einstellungen man höchstens eines der Kameraautomatik überlassen sollte. Die besten Einstellungen der Kamera sind also die Zeitautomatik AV (Du gibst die Blende und ISO vor, die Kamera errechnet je nach eingestelltem Messmodus die passende Verschlusszeit), die Blendenautomatik TV (die Kamera errechnet je nach Messmodus die passende Blende für ein korrekt belichtetes Bild) oder der manuelle Modus, in dem Du sämtliche Einstellungen von Hand vornimmst.

  • Die Zeitautomatik AV empfiehlt sich dann, wenn Du durch eine selbst eingestellte Blende einen bestimmten Effekt bei nicht konstanten Lichtbedingungen erzielen möchtest, zum Beispiel einen durch möglichst offene Blende freigestellten Spieler. Dabei solltest Du die ISO jeweils so anpassen, dass die Kamera immer eine ausreichend kurze Belichtungszeit zum Einfrieren des Motivs errechnen kann.

  • Die Blendenautomatik TV kann dann die bessere Wahl sein, wenn Dir Blende und Freistellung relativ egal sind und dafür eine bestimmte Verschlusszeit als Gestaltungsmittel dienen soll. So kannst Du zum Beispiel eine relativ lange Verschlusszeit einstellen, um von einem schnell bewegten Motiv einen Mitzieher zu machen, bei dem alles Unbewegte außenherum zu einem verwischten Hintergrund wird.

  • Hat man dagegen gleich bleibende Lichtbedingungen, zum Beispiel bei künstlicher Beleuchtung in Sporthallen oder bei Flutlichtspielen, empfiehlt sich der manuelle Modus. Hast Du die richtigen Einstellungen gefunden, kannst Du konstant belichtete Aufnahmen machen, während sich die Messautomatik durch unbedeutende Helligkeitsunterschiede aus der Fassung hätte bringen lassen. Gibt es allerdings signifikante Helligkeitsunterschiede auf dem Platz, zwischen denen man häufig wechselt, kann manuelles Nachstellen mühsam sein, hier empfiehlt sich wieder eine der beiden Teilautomatiken.

Wichtige Fragen und Tipps auf dem Weg zum guten Sportfoto

1. Welche technische Ausrüstung brauche ich für gute Sportfotografien?

Je nachdem, welche Sportart Du fotografieren möchtest, reicht auch eine einfache Kamera aus, um gute Sportaufnahmen zu machen. Gerade bei schnellen Sportarten wie Eishockey, Volleyball oder Tischtennis solltest Du jedoch ein hochwertiges Objektiv und einen Aufsteckblitz bei Dir haben. Auch eine Softbox, die dem Motiv seitlich Licht liefert, ist recht nützlich. Um noch einfacher scharfe Bilder zu erhalten, sollte Deine Kamera bzw. Dein Objektiv außerdem über einen schnellen und sauberen Autofokus verfügen. Ansonsten ist die Technik, die Du bei einem Shooting mitnimmst, abhängig vom Motiv und den Lichtverhältnissen, die Du bei Deinem Shooting vorfindest.

2. Worauf sollte ich bei Sportaufnahmen zusätzlich achten?

Um das perfekte Bild bei einem Sportevent zu schießen, ist viel Erfahrung nötig. Doch lass Dich davon nicht abschrecken, sondern probier einfach viel aus. Experimentier mit der Verschlusszeit, wechsle zwischen kurzer und langer Brennweite oder öffne die Blende mal mehr und mal weniger. Spiel zudem mit verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln auf Dein Motiv: Der Basketballspieler, der zum Korbleger abspringt, wirkt von unten fotografiert womöglich imposanter, als wenn Du ihn aus einem erhöhtem Blickwinkel ablichtest.

3. Wie kann ich meine Sportaufnahmen später bei Pixum bearbeiten?

Auch wenn die Bilder vom letzten Schwimmwettkampf oder Leichtathletikfest bereits auf die Speicherkarte gebannt sind, kannst Du diese im Nachhinein noch weiter optimieren: Viele Faktoren lässt sich zuhause am Computer ohne viel Aufwand bereinigen oder verändern. Falls Du also mit einem Bild auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz zufrieden bist, dann lösche es nicht sofort, sondern spiel erst einmal mit den Effekten und der Farbgebung des Fotos. Worauf Du bei der nachträglichen Bearbeitung Deiner Aufnahmen achten solltest, kannst Du außerdem im Pixum Blog noch einmal im Detail nachlesen.

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