Nicht immer sind starre Regeln sinnvoll. Ehe du Schrauben in die Wand bringst, solltest du die anderen Einrichtungsgegenstände in deine Überlegungen einbeziehen und jeweils den Abstand berücksichtigen. Befindet sich ganz in der Nähe des Wandbildes eine Tür, so kannst du deinen Druck aus Gründen der Harmonie mit der Oberkante des Türrahmens abschließen lassen.
Weitere mögliche Orientierungspunkte für die Platzierung deines Bildes könnten beispielsweise diese Einrichtungsgegenstände sein:
- Kachelofen: Hast du einen Kachelofen im Wohnzimmer, kann ein mittig darüber platziertes Bild ein harmonisches Gesamtkunstwerk kreieren. Achte jedoch darauf, es nicht zu nah am Ofen aufzuhängen und somit direkter Hitze auszusetzen.
- Schrank: Über niedrigen Schränken und Regalen wirken Fotografien mit Rahmen darüber stark. Bring sie entweder wie Helen mittig an oder richte sie an einer Außenkante aus.
- Fensterrahmen: Rund um ein Fenster bringt natürliches Licht die Farben der Fotografien perfekt zur Geltung. Werde mit der Höhe ruhig auch einmal kreativ. Debbie hat den richtigen Platz für ihr Bild unter dem Fenster gefunden.
- Gleiche Höhe wie ein hängender Fernseher: Vielleicht hast du deinen Fernseher so angebracht, dass er vom Sofa sitzend auf der perfekten Höhe ist. Mache es mit den Fotografien an der Wand genauso und beziehe die empfohlene Augenhöhe auf eine sitzende Position.
Berücksichtigst du solche Orientierungspunkte nicht in ausreichendem Maße, kann sich ein asymmetrisches Gesamtbild ergeben.